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Immer schön sportlich – von Sprints und Torhütern im Projektmanagement

28. März 2019 |

Am 12. April findet unser nächstes Webinar zum Thema „Agiles Projektmanagement“ statt und da geht es ganz schön sportlich zu.

Warum? Wenn sich die Welt um uns herum immer schneller dreht, ist die Geschwindigkeit, in der wir Entscheidungen treffen und Maßnahmen umsetzen ein entscheidendes Erfoglskriterium. Ganz zu schweigen davon, Entscheidungen und Maßnahmen anzupassen, wenn sie in die falsche Richtung laufen.

Hier kommen die agilen Methoden ins Spiel, die ihren Ursprung in der Softwareentwicklung haben. Früher war es üblich mit Hilfe der sogenannten Wasserfall-Methode Projekte zu planen und durchzuführen. Sie haben in Ihrer Kanzlei ein QMS (Qualitätsmanagementsystem) installiert? Dann kennen Sie das:

In einem Wasserfallprojekt wird linear gearbeitet und jede Phase hat vordefinierte Start- und Endpunkte mit eindeutig definierten Ergebnissen. Meist werden dabei auch die einzelnen Aktivitäten beschrieben, die zur Herstellung der Ergebnisse durchzuführen sind. Zu bestimmten Meilensteinen und am jeweiligen Phasenende werden die vorgesehenen Entwicklungsdokumente im Rahmen des Projektmanagements verabschiedet.

Das hat durchaus seine Berechtigung, doch ist oft extrem schwerfällig. Und wenn die vereinbarten Abgabetermine nicht eingehalten werden oder zwischendurch Unverhergesehenes (Mitarbeiterin erkrankt, neue Mandanten brauchen Aufmerksamkeit, Weihnachten steht plötzlich vor der Tür) passiert, dann jagt eine Verzögerung die nächste und der Endtermin rückt in weite Ferne.

Agile Methoden bevorzugen die sogenannte iterative Vorgehensweise, das heißt es wird in kleinen Schritten gearbeitet mit laufenden Feedback-Schleifen. Diese Arbeitsschritte werden dabei so eingeteilt, dass sie in 14-tägigen Arbeits-Sprints erledigt werden können. So bleiben die Beteiligten in Schwung und haben statt einem großen Aufgabenberg viele kleine Portionen vor sich. Die Ergebnisse werden dann regelmäßig mit „Gate-Keepern“ (Torhütern) besprochen. Die Torhüter sind die Betroffenen bzw. Kunden und können Mandanten, Mitarbeiter oder Externe sein. Sie beurteilen die Ergebnisse nach Nutzen und Verständlichkeit, denn es sind diejenigen, die das Produkt / den Service / die Dokumente später selbst in der Praxis nutzen werden.

Cordula und ich entwickeln aktuell selbst einen neuen Service nach dieser Methode. Und auch wenn hier natürlich nicht alles so reibungslos läuft, wie in der Theorie ausgemalt, spüren wir eine deutliche Verbesserung zu früheren Wasserfall-Projekten. Keine Sorge, beim Webinar bilden wir Sie nicht zum Scrum-Master aus (doch wir verraten Ihnen, was das ist;-), sondern zeigen Ihnen wie Sie agile Methoden in der Kanzlei sinnvoll anwenden können und so mehr Sportsgeist in Ihre Projekte bringen.

Interessiert beim Webinar am 12. April von 14 bis 15:30 Uhr dabei zu sein? Dann können Sie sich auf unserer Webseite der Zukunftswerkstatt Kanzlei direkt anmelden

 

Immer schön sportlich – von Sprints und Torhütern im Projektmanagement

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